Der
BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V. bietet ab sofort für Handwerker,
Berater und Sachverständige einen neuen Lehrgang zur staub- und sporenfreien
Sanierung nach
D-MIR® Qualitätsstandard an. Dieses Verfahren gewährleistet einen
optimalen Umgebungs- und Arbeitsschutz bei der Sanierung von Schimmelpilzschäden.
Düsseldorf, Januar 2010 - Für viele ist er nur ein optisches Problem: der Schimmelpilz.
Doch selbst dann, wenn er sich nicht durch „lästige“ Flecken bemerkbar macht, kann er
versteckt oder mit dem bloßen Auge nicht erkennbar in großen Mengen in Bauteilen
gewachsen sein. Die fachgerechte Beseitigung derartiger Schäden stellt die Fachleute
immer wieder vor große Herausforderungen, denn die seitens der Arbeitsschutzverordnungen
und behördlichen Leitfäden des Umweltbundesamtes gemachten Vorgaben
zum Umgebungs- und Arbeitsschutz müssen in der Praxis umgesetzt werden.
Der Praxislehrgang vermittelt Anwendern und Sachverständigen das Verfahren und den
Einsatz modernster Geräte zur Beseitigung von Schimmelpilzbefall nach dem vom
BSS
Mitglied Edgar Gummerum entwickelten
D-MIR® Qualitätsstandard.
D-MIR® steht dabei für
Dynamisch-Mikrobiologische Innenraum Reinigung. „Mit dieser Methode kann der
Schimmelpilzbefall aus Innenräumen mechanisch nachhaltig nahezu ohne Staub- und
Sporenfreisetzung entfernt werden. Selbstverständlich erfolgt die entsprechende Sanierung
ohne den Einsatz chemischer Stoffe. Da durch rein technische Maßnahmen die
Staubfreisetzung weitgehend vermieden wird, kann die Sanierung ohne zeitaufwändige und
umständliche Abschottungsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Nutzungsausfall der
Räume wird auf ein Minimum reduziert. Weder die Raumluft noch die Oberflächen im
Sanierungsbereich werden zusätzlich mikrobiell belastet“, erläutert Edgar Gummerum. „Wir
halten dabei alle notwendigen Vorschriften ein, arbeiten wirtschaftlich und vermeiden
Gesundheitsrisiken für Anwender und Dritte. Durch den Qualitätsstandard werden
einheitliche und einhaltbare Rahmenbedingungen garantiert“, so der Experte Gummerum.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Verfahren bereits mit großem Erfolg auch zur
Sanierung von Schäden mit chemischen Schadstoffe sehr erfolgreich und, was das
Wichtigste ist, zur absoluten Zufriedenheit aller Beteiligten in der Praxis eingesetzt wurde.
„Der Lehrgang ist für Sanierer und Unternehmen, die ihr Leistungsspektrum erweitern
wollen, ebenso interessant wie für Sachverständige, die sich mit Schimmelpilzschäden
beschäftigen und ebenso für diejenigen, die Sanierungsaufträge vergeben“, sagt Dr.
Wolfgang Lorenz, Vorsitzender des Bundesverbandes Schimmelpilzsanierung.
In Theorie und Praxis werden die Teilnehmer des
BSS-Lehrganges unter anderem über
gesundheitliche Risiken informiert, es werden klassische Sanierungstechniken wie die
Materialentfernung und Desinfektion erläutert, Haftungsfragen sowie Richtlinien und
Verordnungen zum Arbeitsschutz besprochen. Weitere Bestandteile sind die Planung
des jeweiligen Sanierungsablaufes, der Einsatz und die Wartung der Geräte sowie die
ausführliche Vorstellung von
D-MIR®, die Handhabung eines Hochleistungssaugers sowie
Einbau, Umbau und Betrieb des integrierten Sanierungs-Luftleitungssystems.
Die
D-MIR®-Vorteile für die Anwender liegen für den Vorsitzenden des
BSS e.V. Dr. Lorenz
auf der Hand: „Mit dem Einsatz von
D-MIR® erreichen wir schon nach ganz kurzer Zeit
Außenluftqualität im Sanierungsbereich. Die Gefahren gesundheitlicher Beeinträchtigungen
werden auf ein Minimum reduziert, ebenso der Aufwand für die Raumabschottung.“ Damit
falle der betroffene Raum nur kurze Zeit für seine eigentliche Nutzung aus, was sich
kostengünstig auswirke. „Weil außerdem alle Sanierungsschritte standardisiert sind, lassen
sich Gutachten übersichtlich und fallbezogen darstellen. Damit ist
D-MIR® auch für
Sachverständige hochinteressant“, so Lorenz. Die allgemeine Fachkunde zur Sanierung von
Schimmelpilzschäden werde zudem in weiteren Lehrgängen des
BSS vermittelt.
Die Praxistauglichkeit von
D-MIR® wurde bereits vom Institut für Arbeitsschutz der
Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BGIA) bestätigt, das nach mehr als 30
Einzelmessungen die staubarme und nach dem Grundsatz des präventiven Arbeitsschutzes
konzipierte Methode als vorbildlich würdigte. Die Belastungen für die Beteiligten seien dabei
so gering, dass diese mit dem Mindestarbeitsschutz arbeiten könnten. Ab Ende Februar
finden die Lehrgänge monatlich im fränkischen Bad Staffelstein statt. Informationen sind
online unter
www.schimmelpilz.tv und
www.D-MIR.net abrufbar.
Über den
Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V.:
Die Mitglieder des
Bundesverbandes Schimmelpilzsanierung e. V. (BSS) beschäftigen sich
professionell mit der Prävention, Begutachtung und Beseitigung von Schimmelpilzschäden in und an
Gebäuden. Es ist beabsichtigt, eine mehrstufige bundeseinheitliche Zertifizierung einzuführen, die den
Auftraggebern von Sanierungsmaßnahmen und den beteiligten Behörden eine sichere Beurteilung der
jeweiligen Sachkunde der Fachbetriebe ermöglicht. Das Ziel des Verbandes liegt ferner in der
Information von Verbrauchern, Behörden und Fachbetrieben über die Gesundheitsrisiken mikrobieller
Belastungen und über die optimale Behandlung von Befallsvorkommen. Mitglieder sollen ferner die
Gelegenheit zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch erhalten.
Kontakt:
Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V. (BSS)
Graf-Adolf-Str. 12
40212 Düsseldorf
Tel.: + 49 (0) 800 277 44 44
Fax: + 49 (0) 800 277 44 44
E-Mail:
bss@schimmelpilz.tv
Web:
www.schimmelpilz.tv